childrenHope

childrenHope

Ihre Hilfe bekommt ein Gesicht

 

Aktuelles

Schule – kostbar und kostspielig zugleich

am 23. Februar 2017

Zu Beginn eines neuen Schuljahres im Februar oder März stellen sich viele Kinder in Lateinamerika ernste Fragen. „Woher wird meine Mutter das Geld nehmen können, um mir eine Schuluniform zu kaufen?“, „Wie entgehe ich dieses Jahr den unzähligen Bloßstellungen, wenn ich  aufgerufen werde und nicht antworten kann, weil ich mir keine Schulmaterialien leisten konnte?“, „Wie soll ich meine Hausaufgaben machen, wenn ich bis spät abends auf meine jüngeren Geschwister aufpassen muss?“

Auch Paula stellte sich diese Fragen. Als eines von sechs Geschwistern, lebte sie bei alkoholabhängigen Eltern und musste sich oft von Abfällen ernähren. Die Schule besuchte sie nur sporadisch. Oft musste sie das Schulgebäude gleich wieder verlassen, da sie keine passende Uniform oder die richtigen Bücher besaß.

Paula konnte ihr Schullaufbahn erst richtig beginnen, als sie mit 11 Jahren ins Kinderhaus der TOS Dienste International e.V. aufgenommen wurde.

Neben der Armut erschweren jedoch auch fehlende Unterrichtsmaterialien, mangelnde Ausbildung der Lehrer und häufige Streiks, den Kindern den Aufbau von solidem Wissen, das sie dringend benötigen, um als Erwachsene nicht wieder in Armut zurückzufallen.

Deshalb finanzieren wir nicht nur die Schulbildung ehemaliger Straßenkinder in Bolivien, Paraguay und Peru, sondern ergänzen den Unterricht durch Materialien und Übungsstunden, um den Kindern ein stabiles Fundament für ihre Zukunft  mitzugeben.

Helfen Sie uns dabei und spenden Sie jetzt.  Bildung ist ein wertvolles Gut – kostbar und kostspielig zugleich.

Überweisen Sie ihre Spende mit dem Stichwort „Schule“

Effizienz-Sieger im Patenschaftsvergleich

am 6. Februar 2017

100% der Beträge kommen zu den Kindern

Das Patenschaftsprogramm „childrenHope“ der TOS Dienste International ist von dem Internetportal „patenvergleich.de“ als Sieger in der Effizienzklasse nominiert worden, da 100%

sieger-effizienzder Patenbeiträge bei ihren Patenkindern ankommen.   Eine Patenschaft für ein ehemaliges Straßenkind ist ab 30 Euro im Monat möglich.

In Lateinamerika leben 40 Millionen Straßenkinder, die jeden Tag ums Überleben kämpfen. Egal ob in Paraguay, Argentinien, Bolivien, Peru oder Ecuador, überall sind es Kinder mit den gleichen Gaben, Talenten und Potential wie Sie und ich, aber ohne wirkliche Chance, diese auch im gleichen Maße zu entwickeln. Stellen Sie sich vor, was geschehen könnte, wenn diese Kinder aus dem Teufelskreis von Armut und Gewalt gerettet werden und sich von klein auf verachtete Menschen in Hoffnungsträger ihrer Gesellschaft verwandeln.

Um Straßenkindern die Chance für diese Transformation zu geben, bauen wir fünfzig Häuser in ganz Lateinamerika auf. Dort schenken unsere Mitarbeiter elternlosen, verwahrlosten, missbrauchten Straßenkindern ein neues Zuhause und machen die Liebe Gottes für sie greifbar. Jedes Kind wird umsorgt und gefördert, bis es auf eigenen Füßen stehen kann und in seiner Persönlichkeit so gesund geworden ist, dass es sich mit seinen Begabungen einfallsreich in sein Umfeld einbringt.

Mit diesem Fundament sind sie fähig, zu den Vorbildern und Leitern ihres Landes zu gehören. Straßenkinder können es schaffen!

Eine Patenschaft bei childrenHope kommt an und bewegt etwas! Werden Sie Pate!

Internationaler Jugendfreiwilligendienst in Lateinamerika

am 4. Februar 2017

Du möchtest Dich im Ausland engagieren? Bewirb Dich noch für den Jahrgang 2017/2018! Bewerbungsschluss ist Mitte Februar!
Die Einsätze mit dem Internationalen Jugendfreiwilligendienst haben eine Dauer von 6-12 Monaten und beginnen jeweils im September.
Sie werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
Sieh Dir das Video von den aktuellen Freiwilligen in Paraguay an.

 

César war unter den ersten Straßenkindern…

am 12. November 2016

…die wir am Bus-Terminal in Asunción antrafen. Sein Leben war geprägt von Gewalt in der Familie, Armut und einem Vater, der die Familie belogen und verlassen hatte. Wir nahmen ihn im Kids-Haus auf, wo Kinder von der Straße die Möglichkeit hatte, eine warme Mahlzeit zu bekommen, zu duschen und einen sicheren Schlafplatz zu finden. Doch dann entschied er sich, wieder auf die Straße zurück zu kehren. Wir hatten noch gehört, dass er im Gefängnis gelandet war. Dann verlor sich seine Spur.cesar damals

Und so konnte Ralf Steinmetz, Mitarbeiter der TOS Dienste International (TDI), es kaum fassen, als ihn mitten in der Hauptstadt von Paraguay ein strahlender junger Mann ansprach, der sich als „César“(*) vorstellte. Als ein Team von TDI im Jahr 2000 angefangen hatte, Straßenkinder in Asunción in ein Ladenlokal am Busterminal einzuladen, war auch César unter ihnen gewesen. Dort bekamen diese Kinder regelmäßig Essen und einen Schlafplatz, ihre Wäsche wurde gewaschen und ihnen wurde Gebet angeboten.

César war mit sieben Jahren von zu Hause weggelaufen. Gewalt in der Familie, Armut und ein Vater, der die Familie belogen und verlassen hatte, hatten ihn in eine Situation getrieben, die er heute als die schlimmste Zeit seines Lebens beschreibt. cesar heuteDer tägliche Kampf ums Überleben, Drogen, Missbrauch und vieles mehr war in seinem jungen Alter mehr als traumatisch. Der Laden und ein paar Menschen, die sich für ihn interessierten und ihm sagten, dass Gott einen guten Plan für sein Leben hat, waren seine Rettung, wie er heute sagt. Es gingen noch ein paar Jahre ins Land, in denen er sich abwechselnd in einem geschlossenen Heim, auf der Straße oder im Gefängnis befand. Dort im Gefängnis erinnerte sich César an die Worte, die er über die Pläne Gottes gehört hatte. Er sah an sich herunter und fragte sich, ob so eine elende Kreatur wie er das je erleben würde. Er bat Gott um Hilfe. Und heute: Mit seiner Frau und seinem einjährigen Sohn besuchte er das Trafohaus und erzählte den ehemaligen Straßenkindern seine Geschichte. Er ist glücklich, er ist frei von Drogen, er konnte seinen Eltern vergeben und hat vor nicht allzu langer Zeit eine Familie gegründet. César freut sich auf seine Zukunft!

Kinderarbeit nebenan

am 5. Oktober 2016

Das Transformatorenhaus in Sucre, Bolivien liegt in einem wunderschönen Tal direkt am Rand eines kleinen Dorfes, das fast nur aus Lehmhäusern besteht. Die Menschen dort sind sehr arm und wohnen mit relativ großen Familien auf engsten Raum zusammen mit Haus- und Nutztieren. Yasmin wohnt auch dort. Sie ist 12 Jahre alt und kommt seit fast 1,5 Jahren regelmäßig zu unseren Kindernachmittagen ins Trafo-Haus. MA mit KindAnfangs war die Verwahrlosung bei ihr und ihren vier kleineren Geschwistern so groß, dass wir erst einmal nach Kleidung und Medikamenten für sie suchten. Einmal hat der Stiefvater sie so sehr geschlagen, dass auf ihrem Rücken „etwas gewachsen ist“, und alles nur, weil sie den schweren Wassereimer vom Brunnen nicht heimtragen konnte. Vor kurzem erzählte sie uns, dass ihre Familie wegzieht.

Die Familie ging wirklich – aber ohne Yasmin. Sie wurde einer anderen Familie im Dorf „überlassen“. Sie darf dort wohnen, muss aber als Gegenleistung den ganzen Tag arbeiten. Sie hat weder Kontakt zu ihrer Familie, noch darf sie weiter in die Schule gehen oder Zeit für sich haben. Dies ist unter anderem Ergebnis davon, dass die bolivianische Regierung sich 2014 dafür eingesetzt hatte, die Arbeitserlaubnis für Kinder auf 10 (!) Jahre herabzusetzen. Wir sind mit Yasmins „Dienstherren“ im Gespräch, da wir gern diese unerträgliche Situation für sie beenden wollen.

Erfahrungsberichte Internationaler Jugendfreiwilligendienst

am 4. September 2016

Letzte Woche kamen sie für lange Zeit zum letzten Mal zusammen. Freiwillige, die für mindestens 6 Monate in den verschiedenen Kinderhäusern der TOS Dienste International e.V. mitgeholfen hatten.

Sie trafen sich, um von ihren Erlebnissen zu berichten und Erfahrungen auszuwerten.
Hier können Sie Auszüge lesen, wie es einigen von ihnen ergangen ist:

Antje, 20 Jahre

FW1Ich war letztes Jahr für 6 Monate im Trafo-Kinderhaus in Lima, der Hauptstadt von Peru.
In dieser Zeit habe ich eine komplett andere Kultur und viele unglaublich tolle Menschen kennengelernt, die Sprache gelernt und auch die Stadt selber entdeckt. Ich konnte supertolle neue Erfahrungen machen, mich selber besser kennenlernen und weiterentwickeln und viel bei der Arbeit mit den Kindern und Mitarbeitern lernen. Insgesamt hat es sich wirklich gelohnt, den Schritt ins Unbekannte zu machen und eine neue Welt zu entdecken.
Auch wenn die Zeit viel zu schnell vergangen ist, nehme ich viel mit aus meiner zweiten Heimat, vor allem Erinnerungen und Freundschaften, die hoffentlich ein Leben lang bleiben.

Lydia, 20 Jahre

FW2Für 9 Monate lebte ich zusammen mit 13 wunderbaren Kindern und coolen Mitarbeitern in einem Trafo-Kinderhaus in Sucre.
Die Zeit war sehr bereichernd und war die absolut richtige Entscheidung.
Dort bekam ich einen einmaligen Einblick in ein ganz anderes Land, eine eigene Kultur und vor allem in das Leben der Kinder: Zu sehen wie man dort in ihren Herzen geschlossen wurde, war ein lebensveränderndes Erlebnis, das man selbst erleben muss!
Aus absolut zerstörten Verhältnissen können sie sich mit Hilfe ihrer Bezugspersonen ein ganz neues Lebens mit Hoffnung und einer Zukunft aufbauen. Von ihrer Lebensfreude und ihrem Vertrauen habe ich unheimlich viel gelernt.

FW3Kristina, 24 Jahre

Ich war für 9 Monate in Lateinamerika und es war für mich persönlich eine sehr schöne Zeit, in der ich mit vielen Kindern gearbeitet habe. Die Kinder kamen aus verschiedenen Hintergründen, manche sind auf der Straße aufgewachsen, weil die Eltern die Kinder nicht mehr ernähren konnten, ein paar der Kinder kannten die Eltern gar nicht und ein anderer Teil wurde von den Eltern missbraucht.
Mir hat es sehr viel Freude bereitet mit den Kindern zu spielen, zu malen, zu tanzen und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Die Kinder sind sehr herzlich und lieben es, wenn man Zeit mit ihnen verbringt.

Mehr Informationen zu Freiwilligendiensten findest Du hier.

Freiwilligendienste in Lateinamerika

am 14. August 2016

Du bist junger Erwachsener und möchtest Dich im Ausland engagieren? Bewirb Dich noch für den Jahrgang 2017/2018! Bewerbungsschluss ist Mitte Februar!
Die Einsätze mit dem Internationalen Jugendfreiwilligendienst haben eine Dauer von 6-12 Monaten und beginnen jeweils im August/September jeden Jahres.
Sie werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Einsätze sind möglich in Sucre, Bolivien; in Lima, Peru; in Asunción, Paraguay und in Guayaquil, Ecuador. Der IJFD richtet sich an 17 bis 26-jährige mit Wohnsitz in Deutschland, unabhängig von Schullaufbahn und Abschluss. Bei Bewerbungen unter 18 Jahren wird je nach Situation im Einsatzland individuell entschieden, ob ein Einsatz möglich ist.

Der Schwerpunkt des IJFD liegt im Erwerb sozialer und interkultureller Kompetenzen. Er bietet jungen Menschen eine einzigartige Möglichkeit den eigenen Horizont zu erweitern und dabei aktiv anderen Menschen zu helfen. Dafür gibt es Vor- und Nachbereitungsseminare in Deutschland, deren Besuch verbindlich ist.

Kontakt und Bewerbungsunterlagen:
TOS Dienste International e.V.
Eisenbahnstraße 124
72072 Tübingen
Tel: 07071-36 43 86
E-Mail: tdi@tos-ministries.org
Ansprechpartner: Anne Möller

Erfahrungsberichte findest Du hier.

JETZT NEU: Ab sofort besteht auch die Möglichkeit einen Freiwilligeneinsatz in Israel zu absolvieren. Durch eine Kooperation mit dem Marsch des Lebens, sind 6-monatige Einsätze im Netzwerk von ALEH möglich.

Spende vom Zahnarzt

am 7. August 2016

Wenn Kinder von der Straße bei uns ein neues Zuhause bekommen, müssen sie zu Beginn meist zu vielen Ärzten, weil sie unterernährt und verwahrlost bei uns ankommen.

Nachdem eines der uns anvertrauten Kinder sehr oft und sehr lange zum Zahnarzt musste, entschied die Ärztin ab dato alle Kinder umsonst zu behandeln – vielen Dank dafür!

Auslandseinsatz in Lateinamerika – Freiwillige berichten

am 29. Juli 2016

„Die Zeit war für mich eine der prägendsten meines Lebens, in der ich eine ganz andere Kultur kennengelernt habe und über meinen eigenen „Tellerrand“ blicken konnte. Ich habe die Kinder mit ihrer Lebensfreude ins Herz geschlossen und in Lima eine zweite Familie gefunden.“

Ronja, 6 Monate in Lima

Weitere Infos und Bewerbungsunterlagen DSC_0736.

El Niño bringt Überflutungen – Schutzwälle weggerissen

am 3. Juli 2016

Die Frankfurter Allgemeine bezeichnet „El Niño“ als “ historische Wetteranomalie „mit „verheerenden Überschwemmungen“ in ganz Lateinamerika. Auch das Transformatorenhaus in Sucre, Bolivien war davon betroffen.

2011 war das Gelände des Transformatorenhauses davon bedroht, dass ein Teil des Geländes vom vorbeifließenden Fluss weggerissen würde. Mit einer Spende der Schweizer Botschaft konnten vier Schutzwälle errichtet werden, die das Gelände schützten.
Mit dem Wetterphänomen „El Niño“ stieg der Fluss außergewöhnlich an, so dass zwei der vier Schutzwälle kippten und zum Teil vom Fluss fortgerissen wurden. Aktuell gab die Deutsche Botschaft die Zusage das Projekt mit 10.000€ zu unterstützen.

Wir suchen dringend Unterstützung für den Eigenanteil am Projekt. Bau G 3

Die technische Universität von Sucre wird mit ihren Studenten die bauliche Umsetzung des Projektes übernehmen.