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Ihre Hilfe bekommt ein Gesicht

 

Aktuelles

Spende vom Zahnarzt

am 7. August 2016

Wenn Kinder von der Straße bei uns ein neues Zuhause bekommen, müssen sie zu Beginn meist zu vielen Ärzten, weil sie unterernährt und verwahrlost bei uns ankommen.

Nachdem eines der uns anvertrauten Kinder sehr oft und sehr lange zum Zahnarzt musste, entschied die Ärztin ab dato alle Kinder umsonst zu behandeln – vielen Dank dafür!

Auslandseinsatz in Lateinamerika – Freiwillige berichten

am 29. Juli 2016

„Die Zeit war für mich eine der prägendsten meines Lebens, in der ich eine ganz andere Kultur kennengelernt habe und über meinen eigenen „Tellerrand“ blicken konnte. Ich habe die Kinder mit ihrer Lebensfreude ins Herz geschlossen und in Lima eine zweite Familie gefunden.“

Ronja, 6 Monate in Lima

Weitere Infos und Bewerbungsunterlagen DSC_0736.

El Niño bringt Überflutungen – Schutzwälle weggerissen

am 3. Juli 2016

Die Frankfurter Allgemeine bezeichnet „El Niño“ als “ historische Wetteranomalie „mit „verheerenden Überschwemmungen“ in ganz Lateinamerika. Auch das Transformatorenhaus in Sucre, Bolivien war davon betroffen.

2011 war das Gelände des Transformatorenhauses davon bedroht, dass ein Teil des Geländes vom vorbeifließenden Fluss weggerissen würde. Mit einer Spende der Schweizer Botschaft konnten vier Schutzwälle errichtet werden, die das Gelände schützten.
Mit dem Wetterphänomen „El Niño“ stieg der Fluss außergewöhnlich an, so dass zwei der vier Schutzwälle kippten und zum Teil vom Fluss fortgerissen wurden. Aktuell gab die Deutsche Botschaft die Zusage das Projekt mit 10.000€ zu unterstützen.

Wir suchen dringend Unterstützung für den Eigenanteil am Projekt. Bau G 3

Die technische Universität von Sucre wird mit ihren Studenten die bauliche Umsetzung des Projektes übernehmen.

Fernsehbericht über Kinderhaus in Bolivien

am 12. Juni 2016

Herzliche Einladung –
sehen Sie hier einen Fernsehbericht über unser Transformatorenhaus in Bolivien!

Schulstart in Lateinamerika

am 3. März 2016

Schulanfang in Lateinamerika

In den letzten Monaten haben wir viele neue Kinder in die Transformatorenhäuser aufgenommen. Jedes von ihnen benötigt neben dem Lernmaterialien zusätzlich noch die Grundausstattung wie Uniformen und Schulranzen.

Ihre Unterstützung hilft beim Schulstart im März!

Bedarf für März 2016
35 Kinder x 100 Euro pro Kind für die Schulausstattung = 3.500 Euro für den Monat März.

Überweisen Sie die Spende unter:
TOS Dienste International e.V.
DE58860205000003522000
Swift/BIC: BFSWDE33LPZ
Bank für Sozialwirtschaft, Leipzigphoto_2016-03-24_15-57-29

In Paraguay leiden 46.993 Kinder

am 18. Februar 2016

Anfang des Jahres wurde der Fall eines 14-jährigen Mädchens bekannt, das als Dienstmädchen gehalten wurde. Ihr Vorgesetzter, der sie nur aufnahm, damit sie für ihn arbeitete, verprügelte sie, weil er sie angeblich mit einem jungen Handwerker gesehen hatte. Prügel waren für sie eigentlich nichts Neues. Jeden Tag lebte sie mit der Angst geschlagen zu werden, entweder, weil sie es nicht schaffte die Wohnung blitzblank zu putzen, oder, weil ihr Vorgesetzter sich wegen irgendetwas aufregte. Diese Tracht Prügel war jedoch ihre letzte, da sie an schmerzhaften Folgen starb.

Laut einem Zeitungsartikel berichteten die Nachbarn beinahe täglich Schreie vom
Nachbargrundstück gehört, jedoch nichts gesehen zu haben. Das Mädchen war mit ihren täglichen Qualen jedoch nicht alleine – die Anzahl von 46.993 Kinder und Jugendlichen in Paraguay, das sind ganze 2,5% der paraguayischen Kinder, leiden unter ähnlichen Qualen. „Criadazgo“ („criada“= span. Dienstmädchen) wird ihre Arbeit in Paraguay genannt. Sie arbeiten in Haushalten, können weder zur Schule gehen, noch bekommen sie Geld für ihre Arbeit und müssen körperliche und verbale Misshandlung ertragen. Darüber hinaus haben 90% der Jugendlichen, die nach einer Studie der Organización Luna Nueva in Paraguay sexuell ausgebeutet werden, früher diese Arbeit verrichtet. Wie unerträglich ein Leben als „Criada“ ist, kann man sich hier in Deutschland gar nicht vorstellen. Doch oft scheint dies der Ausweg vom Leben auf der Straße und in Armut zu sein. Allerdings gibt es weit bessere Alternativen, wie das Transformatorenhaus in Paraguay. Hier bekommen die Kinder, die häufig von der Straße, aus Drogen- und/oder Alkoholmissbrauch und häuslicher Gewalt kommen, Liebe, Zuneigung, Essen, Kleidung und durch die Möglichkeit zur Schule zu gehen, eine Perspektive für die Zukunft. Erst kürzlich konnten wir 4 Kinder in das Transformatorenhaus aufnehmen, die sich, obwohl sie erst seit kurzem dort sind, bereits sehr wohlfühlen.

Weitere Hintergrundinformationen finden Sie hier oder unter abc.color.

Dieser Text wurde von unserer Praktikantin geschrieben – vielen Dank!

Auszeichnung für ein ehemaliges Straßenkind

am 12. Januar 2016

Miguel, heute 18 Jahre alt, wuchs in den Straßen von Asunción/Paraguay auf. Anstatt zur Schule gehen zu können, musste er in Stadtbussen Lieder singen, um sich von den Fahrgästen ein paar Münzen zum Überleben zu erbetteln. Mit 10 Jahren kam er in das Transformatorenhaus der TOS Dienste International e.V., das Straßenkindern ein Zuhause schenkt und ihnen die Möglichkeit gibt, durch Gottes Liebe berührt und verändert zu werden.
Diese Transformation ist bei Miguel geschehen. Da er noch nie zur Schule gegangen war und schon einiges Schreckliches erlebt hatte, tat er sich mit dem Lernen und dem Umgang mit seinen Mitschülern sehr schwer. Psychologen wollten ihn als verhaltensgestört einstufen. Inzwischen hat er die 11.Klasse abgeschlossen und wurde als einer der Besten ausgezeichnet. Besonders wurde sein zuvorkommendes und hilfsbereites Verhalten gegenüber seinen AbschlussMitschülern und Lehrern hervorgehoben. Als Anerkennung erhielt er für das nächste Schuljahr ein Stipendium, welches den Großteil der Schulkosten decken wird. Sein Lehrer beendete seine Ansprache mit den Worten: „Miguel hatte schlechtere Voraussetzungen als wir alle und trotzdem ist er vorbildlicher und verantwortungsbewusster als wir alle.“

Ohne Hilfe wäre Miguel heute Bettler, Bonbonverkäufer oder Autoscheibenputzer.
Helfen Sie weiteren Kindern und Jugendlichen wie Miguel und übernehmen Sie eine Patenschaft für ein Straßenkind.

NEU!!! „Mein Patenkind“ jetzt testen

am 4. November 2015

Mein Patenkind.de

Ab sofort ist es ein Kinderspiel mit seinem Patenkind in Kontakt zu treten.
Nutzen Sie die neuen Möglichkeiten von „Mein Patenkind“ .
Sie finden hier Tipps zur Kommunikation mit Ihrem Patenkind und weitere Anregungen, wie Ideen für kleine Geschenke und vieles mehr

Felipe und Yaris aus Bolivien können zusammen bleiben

am 25. August 2015

Felipe und Yaris lebten bei ihrer Mutter, die querschnittsgelähmt war und im Rollstuhl saß. Der Vater hatte sie verlassen und eine neue Familie gegründet. Ein paar Jahre lebten sie mit ihrer Mutter in einer Einrichtung, in der behinderte Menschen mit ihren Familien wohnen können. Dort ist auch eine Schule integriert, an der normal begabte und behinderte Kinder gemeinsam unterrichtet werden.
Die Mutter lernte einen Mann kennen und zog dann dort aus, um mit ihm und den Kindern zusammen zu wohnen. Die Kinder mussten neben der Schule auch noch in der Gegend des Busbahnhofs Essen verkaufen, um die Familie mit zu ernähren.
Die Mutter wurde schwanger, aber verlor das Baby kurz vor Ostern. Ein paar Tage später starb auch sie.
Die Kinder wurden getrennt, Felipe kam in ein Heim für Jungs, Yaris in eins für Mädchen. Da es der Wunsch der Mutter war, dass die Kinder zusammen bleiben, wurde das Transformatorenhaus angefragt, ob sie die Kinder aufnehmen könnten.
Seitdem wohnen Felipe und Yaris bei uns.
Sie haben sich sehr leicht und schnell eingelebt und sind sehr liebenswerte Kinder, und eine Bereicherung für die Transformatorenfamilie.

Geburtstag in Paraguay

am 21. August 2015

Gestern und heute schnupperte ein 11-jähriges Mädchen in die internationale Arbeit hinein. Was sie dabei erlebt hat, berichtet sie hier:

Ich habe gestern Kontakt aufgenommen, mit einem Kind, das gestern Geburtstag hatte. Er heißt Esteban. Ich habe mit ihm geskypet und er hat mir alle Autos gezeigt, die er gestern bekommen hat. Esteban ist erst vor kurzem ins Trafo-Haus gekommen und ist gestern 6 Jahre alt geworden. Die Autos waren eigentlich Tischdeko, aber er hat es als Spielzeug verwendet. Er war so mit den Autos beschäftigt, dass er gar nicht richtig gefrühstückt hat. Sein 6. Geburtstag, war wahrscheinlich sein erster richtiger Geburtstag.
Das Trafo-Haus ist ein Wohnhaus für Kinder. Dort kommen Kinder hin, die auf der Straße gelebt haben und jetzt dort wohnen. Dieses Kinderhaus wird von Bernd und Elke geleitet. Die Kinder sind dort sehr glücklich, da sie ein Zuhause haben.

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