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Ihre Hilfe bekommt ein Gesicht

 

Aktuelles

Sucres Uferböschung gesichert

am 30. Januar 2014

Dank tatkräftiger Unterstützung der Schweizer Botschaft, sowie der Stadt Yotala, konnten Wellenbrecher für den Fluss gebaut werden, der an dem childrenHope-Kinderhaus in Sucre, Bolivien vorbeifließt und im vergangenen Winter Teile der Uferböschung mit sich gerissen hatte. Danach war schnelles Handeln geboten, da weitere Teile des Grundstückes, das ehemaligen Straßenkindern ein Zuhause bietet, drohten unterspült und vom Fluß fortgerissen zu werden. In diesem Jahr begann die Regenzeit ungewöhnlich spät, so dass die Wellenbrecher gerade noch rechtzeitig fertiggestellt werden konnten, bevor der Fluss stark anstieg. Nun stehen an der Stelle, an der der Fluß zuvor mit seiner ganzen Macht das Gelände traf, drei Konstruktionen aus Steinkörben, die die Strömung des Flusses umleiten und als Wellenbrecher fungieren. Die Kinder können nun wieder sicher spielen und sagen DANKE! für alle Unterstützung! Bau G 3

Bau der Wellenbrecher

Bau G 1

Fertige Wellenbrecher

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Leipziger Volkszeitung fördert Kita in Argentinien

am 10. Januar 2014

Prominente malten Bilder, die für einen guten Zweck versteigert wurden. Zum wiederholten Mal war die Kita der TOS Dienste International e.V. im Armenviertel Punta de Diamante in San Salvador de Jujuy im Norden Argentiniens unter den Projekten, die mit diesen Spenden unterstützt werden konnten. Diesmal gingen die Spenden speziell an das Projekt „Materialien für Musikalische Früherziehung, didaktische Spiele, Rollenspiele“.

Die Kindertagesstätte liegt mitten im Armenviertel Punta de Diamante. Das Viertel ist geprägt von einer hohen Rate an Jugendkriminalität. Viele Jugendliche sind selber schon früh Eltern und mit der Erziehung ihrer Kinder total überfordert.

Die Kindertagesstätte wird von einem argentinischen Ehepaar gemeinsam mit Mitarbeiterinnen aus dem Armenviertel geleitet. Täglich kommen 15 Kinder von 1,5 bis 6 Jahren. In der Regel gibt es zu Hause nur die Mutter, einige Geschwister und oft wechselnde Väter. Zusätzlich gibt es 2-3 mal wöchentlich nachmittags Angebote, die für Kinder bis zu 14 Jahren geöffnet sind, und zu denen bis zu 60 Kinder kommen.

Camp für benachteiligte Kinder in Peru

am 17. April 2012

Das Team in Lima/Peru veranstaltete während der peruanischen Sommerferien ein Camp, an dem neben den Kindern des Transformatoren-Hauses auch sozial benachteiligte Kinder des Armenviertels „La Victoria“ teilnahmen. Die deutsche Schule in Lima stellte dafür ein Freizeitgelände im nahegelegenen Huampaní zur Verfügung. So eine geräumige und gepflegte Anlage hatten viele der Kinder noch nie gesehen. Als „Wohnung“ dunkle Verschläge gewöhnt, die allzu oft mit Streit, Sorgen und Gewalt gefüllt sind, genossen sie in vollen Zügen die diversen Sportmöglichkeiten, das Schwimmbecken und die geregelten Mahlzeiten. In den fünf Tagen, die das Camp dauerte, konnte man regelrecht zusehen, wie sich die Kinder immer mehr entspannten und aufblühten.

Die Kinder des Transformatoren-Hauses erinnerten sich durch das Zusammensein mit den Kindern des Armenviertels an ihre eigene Herkunft und entdeckten viele Bereiche in denen sie die Traumata ihrer Vergangenheit bereits bewältigt und anderen Kindern viel zu geben hatten. Auf diese Weise erlebten auch sie eine Freisetzung in ihren Talenten und Begabungen. Jeder von ihnen veränderte sich und kehrte mit neuen Träumen und Perspektiven zurück.

Schuljahresanfangsfest in Paraguay

am 17. April 2012

Anlässlich des Schulstarts Anfang März veranstaltete das Team des Transformatoren-Hauses in Paraguay in einer Schule in unmittelbarer Nachbarschaft ein Schulfest. Den Schülern, die hauptsächlich aus armen und zerrütteten Familienverhältnissen stammen, wurden liebevoll präsentierte Snacks ausgeteilt und ein buntes Programm geboten. Durch ein kleines Theaterstück, das die Teenager des Trafo-Hauses für ihre Schulkamaraden eingeübt hatten, wurde den Schülern Anerkennung und Zukunftsperspektive vermittel. Normalerweise wird bei solchen Schulfesten Eintritt verlangt, um damit die Schulreinigung oder Materialien finanzieren zu können, da paraguayische Schulen wenig staatliche Unterstützung erhalten.

Die Veranstaltung war der Auftakt zu einem regelmäßigen Jugendtreff „onda plus“ im Garten des Trafohauses, das die Teenager in Zukunft selbst gestalten werden und im dem ganzen Barrio (Stadtteil) eingeladen wurde.

Neuer Start in Ecuador

am 17. April 2012

Mit einem größeren Mitarbeiterteam in der Startphase konnten wir mit einem neuen langfristig angelegten Projekt in Guayaquil, Ecuador beginnen. Innerhalb weniger Tage erreichten wir täglich ca. 130 Kinder und darüber hinaus bis zu 200 Erwachsene im Armenviertel Flor de Bastión, in dem bis zu 70.000 Personen in einfachsten Verhältnissen leben.

Regelmäßige Workshops für Kinder im Slum in Ecuador

am 16. April 2012

Flor de Bastión ist ein Slumgebiet Guayaquils, das von der Stadtverwaltung als der Bereich mit den größten Nöten beschrieben wird. Dort leben die Menschen in einfachsten Verhältnissen. Es gibt kein fließend Wasser und keine geregelte Müllabfuhr. Die Viertel sind so gefährlich, dass sie selbst von der Polizei gemieden werden. Überfälle, Gewalt und Bandenkriege können zu jeder Tageszeit geschehen.

Die meisten Menschen bewohnen kleine Hütten aus Bambus oder Holz und Wellblechdach, z.T. auf Stelzen gebaut, um sich vor Überschwemmungen in der Regenzeit zu schützen. Dort leben bis zu 8 Kinder auf engstem Raum, oft nur mit den z.T. sehr jungen Müttern und wechselnden „Stiefvätern“. Da die Eltern meist den ganzen Tag arbeiten müssen, werden die Kinder zuhause eingeschlossen. Auf Grund der hohen Kriminalitätsrate wäre es zu gefährlich sie draußen spielen zu lassen.
Bei dem Versuch der eingeschlossenen Kinder, für jüngere Geschwister Essen zu kochen, brennen nicht selten ganze Häuser ab. Die Kinder können nicht entfliehen und sterben qualvoll oder erleiden starke Verbrennungen. Das sind jedoch nur die Schäden, die nach außen sichtbar sind. Genauso schwerwiegend sind die Wunden, die das Gefühl des Verlassen-worden-seins hervorruft, das bei allen Kindern vorherrscht.

Seit zwei Monaten (Februar 2012) bieten wir in diesem Slumgebiet regelmäßig kreative Workshops für Kinder von 5-15 Jahre an. Zwischen 70-130 Kinder kommen, um die Tanz-, Handwerk-, Mal- und Spielworkshops zu besuchen und ein offenes Ohr für ihre Nöte zu finden. Schon diese einfachen Angebote wie Malen und Zeichnen bedeuten den Kindern ungeheuer viel, weil sie selbst fast keine Spielsachen und gar keine Bastelutensilien besitzen. Auch ältere Teenager bitten darum teilnehmen zu dürfen und Orientierung für ihr Leben zu erhalten.

Für die Zukunft sollen Räumlichkeiten angemietet werden, die den Kindern einen geschützten Ort zum Spielen bieten. Auch eine einfache Versorgung und Materialien für die Workshops sollen gewährleistet werden, damit die Kurse gratis angeboten werden können. Fernerhin soll eine Werkstatt eingerichtet werden, in der Jugendliche eine sinnvolle Beschäftigung und zugleich eine Ausbildung erhalten.

Kitaspaß für Ehemalige

am 15. April 2012

„Ihr seid echt groß geworden“ – das denken die Kita-Mitarbeiter regelmäßig, wenn sie nachmittags die Kita für die „Ehemaligen“ aus Punta Diamante öffnen. Bis zu 40 Kinder kommen regelmäßig, um in „ihrer“ Kita zu spielen, zu tanzen oder einfach für einen Nachmittag wieder „zu Hause“ zu sein. Im letzten halben Jahr konnten wir speziell für sie ein Programm mit Schwerpunkten auf Tanz und Theater anbieten.

Nicht nur die Kinder genießen die Zeit in der Kita. Die Mütter und manchmal auch Väter suchen Gelegenheiten, ein wenig länger als nur eine Abholzeit in der Kita zu verbringen. Für sie bieten wir regelmäßig offene Nachmittage an, an denen sie gemeinsam mit ihren Kindern in der Kita spielen und singen können, Hilfe in vielen praktischen Fragen bekommen.

Mitarbeiter international „live“ erleben

am 15. April 2012

Im Rahmen der Konferenz „Shavuot 2012“ konnten wir einen Workshop durchführen, in dem unsere Mitarbeiter aus Paraguay und Peru aus erster Hand von ihrer Arbeit unter Straßenkindern berichteten. Dabei erzählten sie nicht nur die Geschichten bewegende Einzelschicksale, sondern auch von ihrem persönlichen Weg in das jeweilige Einsatzgebiet. Viele der Teilnehmer nahmen im Anschluss die Möglichkeit zum persönlichen Austausch mit den Mitarbeitern wahr.

Gerne kommen unsere Mitarbeiter auch in Ihre Gemeinde, Verein oder Freundeskreis, um von ihrer Arbeit zu berichten. Bei Interesse schreiben Sie uns oder rufen Sie direkt an! (tdi@tos-ministries.org – 07071/364386)

Simon

am 15. April 2012

Simon ist mit seinen 11 Jahren der Jüngste von sechs Geschwistern. Er kommt aus Punta Diamante, einem Slum in dem bis zu 8.000 Menschen leben. Als er neu in die Kindertagesstätte kam, wirkte er eingeschüchtert, ängstlich und äußerlich verwahrlost. Das Tanzen der Kids gefiel ihm, und so kommt er nun regelmäßig und tanzt selber mit.

Erst nach längerer Zeit begann er, über seine Familie zu reden, wo Streit und Gewalt durch den alkoholisierten Vater und Bruder an der Tagesordnung sind. Dabei kommt es oft zu sehr bedrohlichen Situationen. Durch den Rückhalt in der Kita entwickelt Simon ein völlig neues Selbstbewusstsein, durch das er in der Schule und zu Hause stark geworden ist.

Sucre, Bolivien: Mayras langer Weg zur Heilung

am 28. August 2010

Inzwischen kann sie wieder lachen: Mayra, das 12-jährige Mädchen, das im Januar bei der Explosion einer Gasflasche schwerste Verbrennungen erlitten hatte. Mit Hilfe von childrenHope konnte ihr hochwertige Kompressionskleidung besorgt werden, und nach Monaten intensiver Behandlung und Gebet wagt sie sich nach und nach wieder unter die Menschen, obwohl ihr das noch sehr entstellte Gesicht nach wie vor zu schaffen macht.

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In der Schule hat sie durch den langen Krankenhausaufenthalt viel verpasst – und sie war noch zu schüchtern, um sich wieder unter den anderen Schülern sehen zu lassen. So hat sie während der vergangenen Monate die Schule des childrenHope-Kinderhauses besucht, wo sie das Versäumte nachholen und ohne Furcht, verspottet zu werden, speziell gefördert werden konnte.