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Ihre Hilfe bekommt ein Gesicht

 

César war unter den ersten Straßenkindern…

am 12. November 2016

…die wir am Bus-Terminal in Asunción antrafen. Sein Leben war geprägt von Gewalt in der Familie, Armut und einem Vater, der die Familie belogen und verlassen hatte. Wir nahmen ihn im Kids-Haus auf, wo Kinder von der Straße die Möglichkeit hatte, eine warme Mahlzeit zu bekommen, zu duschen und einen sicheren Schlafplatz zu finden. Doch dann entschied er sich, wieder auf die Straße zurück zu kehren. Wir hatten noch gehört, dass er im Gefängnis gelandet war. Dann verlor sich seine Spur.cesar damals

Und so konnte Ralf Steinmetz, Mitarbeiter der TOS Dienste International (TDI), es kaum fassen, als ihn mitten in der Hauptstadt von Paraguay ein strahlender junger Mann ansprach, der sich als „César“(*) vorstellte. Als ein Team von TDI im Jahr 2000 angefangen hatte, Straßenkinder in Asunción in ein Ladenlokal am Busterminal einzuladen, war auch César unter ihnen gewesen. Dort bekamen diese Kinder regelmäßig Essen und einen Schlafplatz, ihre Wäsche wurde gewaschen und ihnen wurde Gebet angeboten.

César war mit sieben Jahren von zu Hause weggelaufen. Gewalt in der Familie, Armut und ein Vater, der die Familie belogen und verlassen hatte, hatten ihn in eine Situation getrieben, die er heute als die schlimmste Zeit seines Lebens beschreibt. cesar heuteDer tägliche Kampf ums Überleben, Drogen, Missbrauch und vieles mehr war in seinem jungen Alter mehr als traumatisch. Der Laden und ein paar Menschen, die sich für ihn interessierten und ihm sagten, dass Gott einen guten Plan für sein Leben hat, waren seine Rettung, wie er heute sagt. Es gingen noch ein paar Jahre ins Land, in denen er sich abwechselnd in einem geschlossenen Heim, auf der Straße oder im Gefängnis befand. Dort im Gefängnis erinnerte sich César an die Worte, die er über die Pläne Gottes gehört hatte. Er sah an sich herunter und fragte sich, ob so eine elende Kreatur wie er das je erleben würde. Er bat Gott um Hilfe. Und heute: Mit seiner Frau und seinem einjährigen Sohn besuchte er das Trafohaus und erzählte den ehemaligen Straßenkindern seine Geschichte. Er ist glücklich, er ist frei von Drogen, er konnte seinen Eltern vergeben und hat vor nicht allzu langer Zeit eine Familie gegründet. César freut sich auf seine Zukunft!